Am 23. Tage des August anno Domini 2026, zur 14. Stunde, laden De Bovelmusiküsse zu einem gar wohlklingenden Stelldichein ins Nostalgie Museum zu Okel.
In der Klönstuv erklingen Klangwerk und Sangeskunst aus dem Mittelalter und späteren Zeiten.
Und auf dass auch Leib und Seele wohlgelabet seien, mögen die werten Gäste bei Kaffee und köstlich selbstgebackenen Torten verweilen.
Heute am 08. August dreht sich bei der Bovelzumft alles um den Met. Unser Braumeister Met-Max lädt zum Workshop rund um die Herstellung des köstlichen und süffigen Getränks ein.
Met, auch Honigwein genannt, ist ein Wein, bei dem nicht Trauben- oder Fruchtsaft, sondern Honig die wichtigste Zuckerquelle bildet. Die Grundzutaten sind denkbar einfach: Honig, Wasser und Hefe. Die Hefe vergärt die im Honig enthaltenen Zucker zu Alkohol und Kohlendioxid. Je nach Rezept können zusätzlich Früchte, Säfte, Kräuter oder Gewürze zum Einsatz kommen.
Met hat eine uralte Geschichte. Der erste Met wurde zwischen 15.000 und 9.000 v. Chr. hergestellt. Damit ist er sehr viel älter als Bier und Wein.
Der Workshop beginnt mit dem Theorieteil. Hier zeigt sich, dass Met-Max seinen Namen Zurecht trägt. Nicht nur, dass er in Hessen aufgewachsen ist und bereits als 6‑jähriger seinem Opa bei der Herstellung von Apfelwein geholfen hat. Er hat auch Biochemie studiert und weiß genau, worauf es ankommt.
„Wir kombinieren historische Rezepte mit modernen Herstellungsmethoden. Dabei hat Hygiene oberste Priorität“.
Für die Herstellung benötigt man nur wenige Zutaten:
Honig, möglichst regional und frisch
Wasser
Hefe
Nährstoffe
Optional Früchte, Kräuter oder Gewürze
Gerade bei der Hefe sollte nicht gespart werden. Wer billige Bäckerhefe verwendet, darf sich nicht wundern, dass sein Met nach Brot schmeckt. Für Honigwein empfiehlt sich hochwertige Reinzuchthefe.
Für den ersten eigenen Ansatz benötigt man folgende Ausrüstung:
Gärfass, lebensmittelecht
Glasballon
Braubeutel für Gewürze
Braupaddel
Auto-Siphon zum Abziehen
Weindieb zum Proben ziehen
Hydrometer
Flaschen
Wir regelmäßig Met herstellt, wird sich später evtl. einen Desinfektionsständer und einen Verkorker anschaffen. Eine „rapt-pill“ – ein Hydrometer, dass im Ansatz schwimmt und stündlich Messwerte an ein Onlineportal liefert, fällt mit rund 100,- EUR recht hochpreisig aus. Aber es erspart die zeitaufwendigen Proben, bei denen ja auch jedes Mal etwas von dem Ansatz verloren geht.
Im Anschluss an den theoretischen Teil beginnen die Teilnehmer damit, ihr Ausrüstung vollständig zu zerlegen und jedes einzelne Teil zu desinfizieren. Alle Gerätschaften und die Arbeitsflächen werden gereinigt. Alle Teilnehmer tragen Handschuhe. Das höchste Gebot bei der Met-Herstellung ist Hygiene.
In das gereinigte Gärfass wird zuerst der Honig entsprechend der vorher festgelegten Rezeptur eingefüllt. Anschließend folgen Wasser und spezielle Hefe-Nährstoffe, ganz zum Schluss die Reinzuchthefe. Bei der Hefe gibt es Unterschiede in Bezug auf die Gärtemperatur, den Alkoholgehalt und den Einfluss auf den Geschmack des fertigen Mets. Da die Teilnehmer sowohl unterschiedlichen Honig als auch unterschiedliche Hefen benutzen, wird jeder der heutigen Ansätze einen individuellen Geschmack entwickeln.
Die Teilnehmer nehmen ihre Ansätze mit nach Hause und lagern sie idealerweise im kühlen Keller. Nun beginnt der Gärungsprozess, der aus der Lag-Phase, der Hauptgärung und der Nachgärung besteht. In dieser Zeit heißt es, Kontrollieren, Riechen, Schmecken, Messen und Dokumentieren.
Wenn die Gärung abgeschlossen ist, setzt sich die Hefe am Boden des Gärfasses ab. Jetzt kann der junge Met abgezogen werden und in den Glasballon umgefüllt werden. Bitte nicht voreilig abfüllen. Ein zu früh abgefüllter Met kann später durch wieder einsetzende Gärung zu großen Problemen führen. Wenn in abgefüllten Flaschen noch vergärbarer Zucker vorhanden ist, können Flaschen platzen und zu Verletzungen führen.
Wenn die aktive Gärung beendet ist, ist der Met noch lange nicht fertig. Nun kommt eine weitere Zutat ins Spiel: Geduld. Der Reifeprozess kann je nach Rezeptur, Alkoholgehalt, verwendeter Hefe und dem persönlichen Geschmack mehrere Wochen, Monate oder manchmal auch ein Jahr dauern.
Wenn der Met fertig ist, wird er in Flaschen abgefüllt. Auch hier ist Hygiene selbstverständlich Pflicht. Zuletzt bleibt noch die Frage „Warum soll ich mir so viel Arbeit machen, wenn Met doch für ein paar Euro im Laden zu kaufen ist?“
Industriell gefertigter Met wird kontrolliert und schnell produziert. Die schnelle Vergärung führt zu unangenehmen Fehlaromen. Diese werden mit billigem Honig ausgeglichen. Das führt zu einem übermäßig süßen Geschmack und oftmals zu Kopfschmerzen.
Selbst gemachter Met ist ein individuelles Handwerksprodukt.
Die Wahl des Honigs, der Hefe und der Gewürze verleihen dem Met seinen Charakter. Jeder Ansatz kann ein wenig anders werden. Genau das macht den Reiz aus. Wer einmal einen selbst gemachten Met getrunken hat, wird industriell produzierten Met kaum noch genießen können.
Skål und vielen Dank an Met-Max für diesen spannenden und lehrreichen Workshop!
Nachdem sie Anno 2025 das erste Mal mit ihrer charmanten und unvergleichlich liebenswerten Art die Besucher des Bovelmarktes begeistert haben, dürfen wir schon jetzt verkünden, dass sie im nächsten Jahr erneut bei uns zu Gast sein werden:
Die unglaublich gut aussehenden Spielleute von Unvermeydbar
Nachdem wir ein Jahr lang darauf hingefiebert haben, ist der wunderschöne Bovelmarkt 2026 in einem gefühlten Wimpernschlag an uns vorbeigezogen.
An dieser Stelle wollen wir einmal Danke sagen:
Danke an das Bassum Open Air
Danke an die Künstler
Danke an die Versorger
Danke an die Händler
Danke an die Heerlager
Danke an alle Sponsoren
Danke an alle Spender
Danke an alle Unterstützer
Danke an die Gäste und Besucher
Danke an die Mitglieder der Bovelzumft
Ohne diese vielen, vielen Menschen wäre der Bovelmarkt nicht möglich gewesen.
Schon jetzt freuen wir uns auf den nächsten Bovelmarkt. Dieser wird vom 23.07. bis 25.07.2027 stattfinden. Und schon jetzt können Tickets für den Markt bei Eventim erworben werden, um die Vorfreude zu steigern.
Wir können es kaum noch erwarten. Nun sind es nur noch wenige Tage und der 9. Bovelmarkt wird in Bassum an der Freudenburg eröffnet.
Alle Infos zu Eintrittspreisen, Sponsoren, Künstlern, Speys & Trank, Händlern, Handwerk, Lagergruppen und dem fantastischen Programm findet ihr hier.
Nachdem wir am 20. Juni 2026 ein gar wundervolles Grillfest mit vielen fröhlichen Gästen, guter Stimmung, köstlichen Speisen und geselligem Beisammensein erleben durften, möchten wir euch herzlich zum nächsten Festtage laden!
Am 04. Tage des Monats Juli im Jahre 2026 sei erneut ein fröhliches Fest vor dem ehrbaren Verbrauchermarkt COMBI zu Bassum ausgerufen.
Zu finden an diesem Orte:
COMBI Verbrauchermarkt Sulinger Str. 2–4 Bassum
Kommet herbei, ihr Männer und Frauen, Familien, Kinder und Freunde! Jedermann sei willkommen, an diesem Tage in guter Gemeinschaft zu verweilen, zu schmausen und sich die Zeit mit allerlei Kurzweil zu vertreiben.
Die wackeren Recken und edlen Frauen der Bovelzumft werden abermals den Grill entfachen und köstliche Bratwürste für 2,-€ sowie saftige Nackensteaks für 4,-€ feilbieten, auf dass niemand hungrig von dannen ziehe. Auch für die durstigen Kehlen sei mit erfrischenden Getränken bestens gesorgt.
Freunde süßer Leckereien dürfen sich auf einen feinen Crêpes-Stand freuen, an welchem allerlei süße Köstlichkeiten gereicht werden.
Doch auch an Unterhaltung soll es nicht mangeln:
Armbrustschießen für die jungen Gäste verspricht spannende Wettstreite.
Riesige Bauklötze laden kleine und große Baumeister zum kreativen Werkeln ein.
Wasserspiele sorgen für Freude und Erfrischung an einem hoffentlich sonnigen Sommertage.
Und manch weitere Überraschung wartet darauf, entdeckt zu werden.
Ein besonderer Dank gilt allen Besuchern unseres Grill-Events am 20. Juni, das zu einem wahrhaft schönen und gelungenen Fest geworden ist. Die große Resonanz und die vielen fröhlichen Begegnungen haben uns sehr gefreut und bestärken uns darin, auch dieses Mal wieder ein Fest für die ganze Familie auszurichten.
So kommet zahlreich, verweilet bei Speis, Trank und froher Unterhaltung, trefft Nachbarn, Freunde und Bekannte und genießet einen Tag voller Freude, Gemeinschaft und guter Gespräche.
De Bovelzumft und der COMBI Verbrauchermarkt zu Bassum heißen euch von Herzen willkommen!
Wir sehen uns am 04. Juli 2026 vor den Toren des COMBI-Marktes zu Bassum.
Kommet herbei, ihr Männer und Frauen, Familien, Kinder und Freunde! Jedermann sei willkommen, an diesem Tage in guter Gemeinschaft zu verweilen, zu schmausen und sich die Zeit mit allerlei Kurzweil zu vertreiben.
Die wackeren Recken und edlen Frauen der Bovelzumft werden den Grill entfachen und köstliche Bratwurst und vorzügliche Nackensteaks grillen, auf dass kein Gast hungrig von dannen ziehe. Die Taverne wird die durstigen Kehlen mit erfrischenden Getränken verwöhnen.
Für Freunde süßer Genüsse wird ein gar feiner Crêpes-Stand seine Köstlichkeiten feilbieten und allerlei Schlemmerei bereithalten.
Doch damit nicht genug!
Bogenschießen für Groß und Klein fordert Geschick und ruhige Hand.
Armbrustschießen für die jungen Gäste lädt zu spannenden Wettstreiten ein.
Riesige Bauklötze stehen bereit, damit kleine und große Baumeister ihre Werke erschaffen mögen.
Wasserspiele sorgen für Freude und Erfrischung an einem sonnigen Tage.
Und noch so manch weitere Kurzweil und Überraschung erwartet euch auf dem Festplatze.
So kommet zahlreich, verweilet bei Speis, Trank und froher Unterhaltung, trefft Nachbarn und Freunde und genießet einen Tag voller Freude und Geselligkeit.
De Bovelzumft und der COMBI Verbrauchermarkt zu Barnstorf heißen euch von Herzen willkommen!
Wir sehen uns am 20. Juni 2026 vor den Toren des COMBI-Marktes zu Barnstorf.
Das zauberhafte Burgfräulein Isabella von Drachenfels und der liebenswerte Templer I. de Molay präsentieren die Bovel-Nachrichten.
Brandheiße News aus der Region treffen auf Mitteilungen aus fernen Ländern. Wir erfahren, warum Burgunderwein nicht zu empfehlen ist. Es gibt selbstverständlich kleine Sticheleien gegen Wikinger, Informationen über die Gräfin Helena von Lupfenstühlingen, sowie Werbung und natürlich das Wetter. Alles Wichtige wird hier mit Herz, Charme und einem Augenzwinkern berichtet.
Das Nostalgiemuseum in Okel ist bekannt für seine liebevoll gestaltete Ausstellung. Neben der Geschichte Okels sind hier eine BMW Isetta, ein Citroën C6F Baujahr 1928, eine Suzuki mit Wankel-Motor sowie zahlreiche Exponate rund um Fernsehen, Funk, Schallplatten und Kino zu sehen – und noch vieles mehr.
Traditionell findet an Himmelfahrt rund um das Museum der Oldtimer-Frühschoppen statt. Wegen des wechselhaften Wetters kamen nur wenige Oldtimerfreunde mit ihren Fahrzeugen. Dennoch war das Museum gut besucht. Bestens versorgt mit Bratwurst, Kartoffelfeuersuppe, Kaltgetränken sowie Kaffee und Kuchen, genossen die Besucher einen schönen Tag.
In der Klönstuuv spielten die Bovelmusiküsse auf. Charmant moderiert von Käte der Sackpfeiferin, begeisterten sie das Publikum. Ein musikalischer Höhepunkt war „Totus Bovelo – Das Bovelmarktlied“. Der eigens für den Bovelmarkt geschriebene Text lud zum Mitsingen ein. An dieser Stelle sei allen Bovelern empfohlen, den Refrain einzuüben, um Ende Juli die Bovelmusiküsse lauthals unterstützen zu können.
Oh, oh, das ist bärenstark! Zur Freudenburg nach Bassum kommt ein jeder, wie er mag – lasst uns alle feiern, auf zum Bovelmarkt!
Den kompletten Text zum Mitsingen findet ihr hier.
Eines vorab: Ein riesengroßer Dank geht an unsere Baumeister und die vielen Helfer. Durch das Errichten von Wänden, das Graben von Kanälen sowie die Installation von Toilette und Waschbecken haben sie dieses komfortable Lagern überhaupt erst möglich gemacht – Jubel!
Erstmalig traf sich eine Schar Boveler, um über das lange Wochenende rund um den 1. Mai auf der Wiese am Bovellager in Wedehorn zu lagern. Insgesamt 13 Zelte gruppierten sich um einen zentralen, mit einem Tarp überdachten Platz. Hier wurde gemeinsam gegessen, getrunken und viel gelacht.
Es gab die Möglichkeit, sich im Schmieden und Bogenschießen auszuprobieren, und auch der Lederer war vor Ort, um seine Kunst zu präsentieren. Allerdings konnte das Angebot nur eingeschränkt genutzt werden, denn traditionell wird am 1. Mai der Kinotrailer für den kommenden Bovelmarkt gedreht.
Der Dreh war erneut spannend und aufregend. Zahlreiche Boveler beteiligten sich mit schauspielerischem Einsatz oder als Statisten. Zur Story wird natürlich noch nichts verraten. Nur so viel: Vielleicht taucht ein fliegender Fisch auf.
Bei der öffentlichen Probe der Musiküsse stellte die Scheune zudem ihre erstaunlich gute Akustik unter Beweis.
Das Wetter zeigte sich von seiner besten Seite und trug maßgeblich zur hervorragenden Stimmung und einem rundum gelungenen Lagern bei. Künftig wird man die Vorstellung der Sparten und den Trailerdreh vermutlich voneinander trennen. Abgesehen davon lässt sich von einem perfekten Wochenende sprechen.
Schon jetzt steht fest: Es wird eine Wiederholung geben. Außerdem gibt es bereits Ideen für weitere Veranstaltungen auf dem Gelände in Wedehorn. Etwa den „Markt der Möglichkeiten“, gemeinsame Abende am Feuer oder vielleicht sogar einen Tag der offenen Tür.
Am vergangenen Wochenende fand ein Workshop statt, der die Kunst des Bogenbaus lebendig werden ließ. Unter der Anleitung unseres geschätzten William of Stoneham, eines Meisters seines Handwerks, durften die Teilnehmer in zwei Tagen ihren eigenen Bogen erschaffen.
Es begann mit dem Zuschnitt des Materials. Jedes Stück Rattan (auch bekannt als Manau) wurde individuell der Körpergröße des jeweiligen Schützen angepasst. Als nächstes wurde die Form des Bogens präzise angezeichnet und mit Japansäge, Ziehhobel, Zieheisen und Feilen ausgearbeitet. So wurde der Rohling mit viel Handarbeit in die Form eines Langbogens gebracht.
Die Arbeit war nicht nur eine Frage von Handwerkskunst, sondern auch der Geduld. Das Hobeln und Schleifen der Oberflächen, das Ausarbeiten des Griffstücks und der Kerben für die Sehne erforderten sowohl Augenmaß als auch Geschick. Unter den Augen von William nahmen die Bogen nach und nach ihre Form an.
Beim Tillern wird die Symmetrie des Bogens und das Zuggewicht geprüft, welches zur Kraft des Bogenschützens passen muss. Nach letzten Korrekturen erhält jeder Bogen zum Abschluss eine sorgfältige Behandlung mit Leinöl oder einer farbigen Beize. Ein Griffstück aus Leder sowie eine in Wunschfarben gedrehte Sehne vollenden das Werk.
Am Ende des zweiten Tages konnte jeder Teilnehmer stolz seinen selbst gefertigten Bogen in den Händen halten. Der Workshop hat allen viel Freude bereitet und die Vorfreude auf die regelmäßigen Bogenschießtreffen ist groß.
Ein großer Dank geht an William of Stoneham für seine Geduld, sein Wissen und seine Anleitung. Ein besonderer Dank gilt Carolin. Sie hat die Handwerker perfekt mit Speis und Trank versorgt.